Podcast Nr.3 – Das Drei Türen Bagua

Hallo,

der heutige Podcast steigt tiefer in das Thema der Feng Shui Methoden ein und beleuchtet ein bekanntes Thema aus etwas anderem Blickwinkel. Es geht um das berühmt-berüchtigte Drei Türen Bagua.

An dieser Stelle bitte um Nachsicht in Bezug auf die technische Qualität. Ich bin noch am experimentieren und lernen, was die technische Seite betrifft. Es wird noch besser, versprochen ;-) .

Nun viel Spaß beim Hören und ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Hedwig Seipel

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16 Kommentare »

  Miyelo schrieb am 13 Februar 2007 um 20:09 Uhr:

Eine prima Idee, die Sache mit dem Podcast. Ich bin zwar kein Fan von Hörbüchern und lese lieber, aber diese Beiträge werde ich mir doch downloaden und speichern, damit ich sie mir immer mal wieder anhören kann.
Herzliche Grüße
Elke

  Angelica schrieb am 15 Februar 2007 um 10:45 Uhr:

Hallo Hetti,
sehr schöne, interessante und informative Seite! Gratuliere, werde in Zukunft öfter mal reinschauen! Und reinhören!

Liebe Grüße
Angelica Kowalewski

  Johannes Trüstedt schrieb am 16 Februar 2007 um 12:49 Uhr:

Liebe Hedwig Seipel,

nach diesem Podcast-Beitrag muss ich doch ein paar kritische Anmerkungen dazu machen. Es macht mich traurig, wenn Feng Shui Berater andere, und hier speziell die von mir hoch geschätzten Methoden als unzulänglich hinstellen, wobei dann offensichtlich ist, dass sie diese selbst nicht kennen.
Am Anfang möchten Sie nicht erklären, wie das Drei-Türen-Bagua funktioniert (wobei doch das gerade den Hörer interessiert) und aus den folgenden Statements (projizierte Wahrnehmung, man muss dran glauben, Placebo-Effekt u.a.m.) schließe ich, dass Sie es auch nicht wissen. Warum dann dieser Beitrag? Es ist kein Vorwurf, schließlich kann man nicht alles wissen, aber dann sollte man von solchen Äußerungen absehen, denn sie fallen nur negativ auf einen selbst zurück.
Im Grunde geht es um die Wechselwirkung von Mensch und Raum, Mensch und Umwelt, Mensch und Natur. Das Denken und der Umgang mit diesem Thema prägt alle kulturellen Entwicklungen des Menschen. Bei den indianischen Kulturen z.B. ist die Verbundenheit, das Einssein mit der Natur hervorragendes Kennzeichen. Aus einem solchen Verständnis sind wohl auch das Feng Shui und andere ähnliche Methoden entstanden. Wir, im westlichen Kulturkreis, haben dagegen schon früh eine massive Grenze gezogen, zwischen uns als Individuum und der „Welt dort draußen“. Diese Grenze ist bezeichnend für den ausgeprägten Individualismus, den es in solcher Form in Asien nicht gibt (oder zumindest gab). Aus dieser Vorstellung entspringen wohl auch einige Schwierigkeiten und Missverständnisse mit dem Feng Shui, weil es – oberflächlich betrachtet – den Anschein hat, als wäre es ein Mittel zur Manipulation, „unabhängig von unserer Sinneswahrnehmung“. („Macht euch die Erde untertan.“)
Insofern ist es verständlich und gut, dass sich mit dem Drei-Türen-Bagua im Westen eine Methode entwickelt hat, die genau diese Schwachstelle überbrücken kann, nämlich die Übersetzung der Wechselwirkung und des Einsseins mit unserer (Um-)Welt in die Möglichkeiten westlichen Denkens.
Das Drei-Türen-Bagua hat sich inzwischen weiter entwickelt zu einer äußerst wirksamen Methode, die „aus den Kinderschuhen des Lin Yun“ schon längst hinausgewachsen ist. Eine Methode, die mit den Betroffenen eng zusammenarbeitet und sich nicht über sie stellt. Gerade sein systemischer Ansatz und die Betonung der psychosozialen Aspekte des Lebens machen es zudem zu einer effektiven Hilfe auch in städtischen Wohnstrukturen, in denen das klassische Feng Shui sehr schnell an seine Grenzen stößt.
Es würde zu weit führen, hier auf alle Einzelheiten genauer einzugehen, und so möchte ich die Anregung geben, meine vierteilige Artikelserie zum Drei-Türen-Bagua zu lesen, deren erster Teil im neu erscheinenden „Feng Shui Aktuell“ im März veröffentlicht wird. Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.

…und noch eine Anmerkung zum Podcast als Informationsmedium:
Es ist bestimmt für viele angenehm, sich Bücher, Artikel und Texte vorlesen, vorsagen zu lassen und es ist genauso erstaunlich, welche Möglichkeiten uns die heutige Technik bietet. Doch für mich hat dies alles seine Grenzen – man muss nicht alles machen, was technisch möglich ist! Gerade wenn es um wichtige Themen geht, die ein Fachmann zu vermitteln sucht, will ich nicht einfach „vollgelabert“ werden oder soll mir alles vorgesagt werden. Dann ziehe ich doch lieber den geschriebenen Text vor. Hier kann ich in meinem eigenen Tempo den Gedankengängen folgen, kann den einen oder anderen Satz nochmals lesen und versuchen den Autor zu verstehen. Der Ausdruck „Schall und Rauch“ zeigt die Vergänglichkeit, mit der das gesprochene Wort sich schnell verflüchtigt. So ging es mir auch bei diesem Podcast, ich hatte nur ein ungutes Gefühl und wusste nicht, was eigentlich wirklich gesagt wurde. Man muss es dreimal hören (oder öfter), um das Gesagte wirklich zu begreifen. Es wäre also wichtig, sich zu fragen, ob man die Auseinandersetzung des Hörers mit dem Gesagten fürchtet, ob man seine Zuhörer manipulieren möchte, wie mit den Waren im Supermarkt, oder ob man sich selbst lieber nicht festlegen möchte. Bei solch wichtigen Themen, wie hier das Feng Shui, scheint mir deshalb die schriftliche Form angemessener, auch in der Achtung vor dem Leser oder Hörer.
Deshalb wäre mein Tipp, den Text nicht nur vorzulesen, das kann ja so bleiben, sondern zusätzlich auch in schriftlicher Form zur Verfügung zu stellen (pdf).

Viele Grüße aus München
Johannes Trüstedt.
Systemische Lebensraumberatung

  Hedwig Seipel schrieb am 17 Februar 2007 um 11:07 Uhr:

Sehr geehrter Herr Türstedt,

ich bedanke mich sehr herzlich für Ihr Kommentar. Es tut gut zu wissen, dass das eigene Tun von anderen beachtet wird und zur Reaktionen animiert. Wenn sich daraus auch noch eine Diskussion entwickelt, umso erfreuliche ist es für mich.
Ihrem Beitrag entnehme ich, dass Sie fundierte Kenntnisse und eine feste Vorstellung über den Einsatz moderner Kommunikationsmedien zur Erreichung neuer Interessentenkreise besitzen. Auf keinem Fall würde ich Ihnen unterstellen wollen, dass Sie sich zu etwas äußern, was Sie nicht selbst beherrschen würden. Da ich Sie bisher ale einen engagierten Feng-Shui-Praktiker kennengelernt habe, gehe ich davon aus, dass es bei der Kritik nicht bleiben wird, sondern dass Sie Ihre Vorschläge und Ideen tatkräftig selbst in der Praxis umsetzen werden. Auf das Ergebnis freue ich mich schon heute und wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und Kraft.

Mit herzlichen Grüßen

Hedwig Seipel
http://www.fengshui-classic.de

  Johannes Trüstedt schrieb am 17 Februar 2007 um 11:55 Uhr:

Sehr geehrte Frau Seipel,
natürlich setze ich mein Können und Wissen in die Praxis um und versuche gleichzeitig auch die neuen Entwicklungen einer breiten Öffentlichkeit weiter zu geben. So kann ich hier z.B. auf meinen im März erscheinenden Artikel (1.Teil von 4) “Das Drei-Türen-Bagua: eine zeitgemäße Begegnung zwischen Ost und West” hinweisen, in der neuen Zeitschrift “Feng Shui Aktuell” . Da eine meiner Spezialisierungen der Schlaf und Schlafplatz ist, habe ich die Zusammenhänge und Hintergründe letztes Jahr in einem Buch veröffentlicht: “Zeige mir, wie du schläfst … – Systemisches Denken und Handeln im Umgang mit Schlafstörungen” (ISBN 978-3-8334-6453-9).
Falls Sie sich für den aktuellen Stand im Umgang mit dem Drei-Türen-Bagua interessieren, können sich sich dort informieren, oder sich natürlich auch mit mir in Verbindung setzen. An einer fachlichen Diskussion bin ich immer interessiert.
mit herzlichen Grüßen
Johannes Trüstedt

  Seidl Helmuth schrieb am 21 Februar 2007 um 20:00 Uhr:

Liebe Frau Seipel,

Mit großer Aufmerksamkeit habe ich ihren Beitrag gehört, musste allerdings schon dreimal hineinhören und fühlen, bis mir klar war, was ich da gehört hatte. Insoferne wäre mir natürlich die Schriftform in Ergänzung lieber.
Nun zum Thema. Ich gebe Ihnen großteils Recht, was Ihre Kritik an den geübten Fengshui Praktiken betrifft. Was mich offen gesagt stört, ist der Umstand, dass sie das Bagua hier nicht erklären wollen (was auch gar nicht möglich wäre), andererseits aber mit Kritik daran nicht sparen. Ich möchte auch festhalten, dass sich das 3-Türen Bagua aus seiner ursprünglichen Form oder des Ansatzes der Schwarzhut Schule längst herausentwickelt hat und mit diesem eigentlich nichts mehr gemein hat. Ich spreche hier vom systemischen Ansatz, der Ihnen möglicherweise noch nicht so vertraut ist. Wie anders könnte ich mir sonst ihre generelle Ablehnung gegenüber dem 3-Türen Bagua erklären. Ich denke , beim 3-Türen Bagua gibt es zwischenzeitlich schon mehrere Ansätze, manche sind brauchbar, manche weniger, je nach Situation. Ich tue mich auch schwer mit der Vorstellung, man könne in einer Beratung auf das 3-Türen Bagua einfach verzichten. Das wäre so, als ob ich auf mein Bauchgefühl (rechte Gehirnhälfte) verzichten müßte. Ich denke das geht nicht! Und schon gar nicht in einer Beratung, wo es um Menschen geht. Gerade dies ist aber wohl der wesentlichste Unterschied beim traditionellen Ansatz des 3-Türen Baguas (den sie zurecht kritisieren) und dem systemischen Ansatz des 3-Türen Baguas. Ersteres setzt – grob gesagt- am Objekt(Gebäude-materieller, kognitiver, linkshirniger Ansatz) an, letzteres am Menschen unmittelbar (intuitiv-emotionaler, rechtshirniger Ansatz) an. Eine gute Beratung braucht BEIDES!
Ich möchte daher nicht, dass wieder alles in einen Topf geworfen und verwaschen wird – das ist der Sache nicht dienlich. Ganz abgesehen davon, dass das Bagua selbst ja ohnehin nicht wirkt, nicht wirken kann – es ist ein bildhaft dargestelltes Muster.
Nun ich denke, in der Beratung kommt es darauf die richtigen Werkzeuge einzusetzen, da kann grundsätzlich nichts ausgeschlossen sein. Ich muß überall „firm“ sein.
Abschliessend: Ich tue mich schwer mit Ihrem Beitrag, -aber das mag möglicherweise an der verbalen Form liegen. Ich orte jedenfalls Handlungs-und Diskussionsbedarf.

Mit kollegialen Grüßen
Architekt Helmuth Seidl
Geomant, systemischer Lebensraumberater
Zell am Moos, Österreich

  sylvia schrieb am 25 März 2008 um 14:43 Uhr:

Hi Hetti !

Durch Eure neue Verlinkung zu den “alten” Artikeln bin ich jetzt auf diesen podcast gestoßen.

Also: Mir gefällt’s und hab’s beim ersten Mal verstanden. Auch ein Kollege, der grad neben mir sitzt läßt Dir ausrichten: “sehr angenehm”.

Manche labern einen voll, andere texten einen voll. Wo ist der Unterschied ?

Im podcast kommt auch noch was von Deiner Persönlichkeit mit, da entstehen ganz viele Bilder in meinem Kopf.

Ich kämpf immer ein bißchen mit Menschen, denen mal alles dreimal sagen muß, bis sie was kapieren. Präsenz ?
Man kann sich doch auch mal reinfallen lassen in einen gesprochenen Text, manche fallen da aber scheinbar ins Nirvana und brauchen alles Schwarz auf Weiß.
Auch muß man nicht immer alles Wort für Wort verstehen, damit man versteht.

Wie wär’s mit einem klitzekleinen Seminar:
“Schneller reden als denken ?”

und eventuell ein Aufbaulehrgang für die Königsdisziplin:
“Reden ohne Denken ?”

Da kommt dann vielleicht so manchER weg vom Kopf und rein in die Wahrnehmung.

Liebe Grüße aus dem Fettnäpfchen, in das ich mich grad gesetzt hab
Sylvia

  sylvia schrieb am 25 März 2008 um 14:55 Uhr:

Sylvia an Hetti !

Hab grad das passende Zitat für Deinen podcast gefunden:

Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, selbst wenn man aufhört daran zu glauben.
Philip K. Dick
amerikanischer Novellist und Science Fiction Autor

Sciene Shui Grüße
Sylvia

  sylvia schrieb am 25 März 2008 um 14:59 Uhr:

Sylvia an Hetti !

Hab grad das Zitat für Deinen podcast gefunden:

Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, selbst wenn man aufhört daran zu glauben.
Philip K. Dick
amerikanischer Novellist und Science Fiction Autor

Sciene Shui Grüße
Sylvia – hinterm Mond gleich links

  sylvia schrieb am 25 März 2008 um 15:31 Uhr:

Hetti !

Hab jetzt zweimal versucht Dir das Zitat zu schicken, scheinbar ein Blocktor erwischt, vielleicht geht’s jetzt:

“Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, selbst wenn man aufhört, daran zu glauben.”

Philip K. Dick
amerikanischer Novellist

reale Grüße
Sylvia

  Hedwig Seipel schrieb am 25 März 2008 um 19:56 Uhr:

Hi Sylvia,

schön, dass Du auch hierher gefunden hast.
Das Fettnäpfchen ist aber nicht meins.
Ich habe für mich schon lange entschieden: der liebe Gott hat uns mit zwei Hirnhälften ausgestattet, der logischen und der emotionalen. Vielen von uns benutzen aber leider nur eine davon und merken nicht, was ihnen entgeht.

Mit verschneiten Nachosterngrüßen
Hetti

  sylvia schrieb am 26 März 2008 um 08:23 Uhr:

Guten Morgen, Hetti,

Gestern ist mir noch “dieses” untergekommen, wollte es Dir schicken, ging aber nicht.

Vielleicht geht’s ja jetzt durch.

Zu Deinem podcast:

Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, selbst wenn man aufhört, daran zu glauben.
Philip Dirk
Novellist

Liebe Grüße
Sylvia, auch von jeder Menge Schnee umgeben

  Sonja M. Berndl schrieb am 27 März 2008 um 18:02 Uhr:

Hallo Sylvia,
vielleicht ist dein bevorzugter Sinneskanal das Hören und die bei den anderen, die lieber was lesen, der visuelle? So hat jeder seinen Sinn, mit dem er/sie besonders gut wahrnehmen kann. Ich kannte mal jemanden, der musste immer alles befingern (also Tastsinn), auch Bilder im Museum, was dann auch die AufpasserInnen auf den Plan gerufen hatte. Dass jede/r so seinen Sinnes-Schwerpunkt hat… daran ist nichts verkehrt – und jeder Kanal ist gleich viel wert. Noch ein Beispiel: Ich habe mal jemandem 3 mal was mit meinem bevorzugten Sinneskanal erklärt und sie hatte es nicht verstanden. Dann ist mir das o.g. wieder eingefallen. Daraufhin habe ich nur die zwei Wörter, die sich auf den Sinneskanal bezogen haben, ausgetauscht und sofort hat sie es verstanden. Fand ich erstaunlich!

Liebe Grüße!
Sonja M. Berndl

  sylvia schrieb am 28 März 2008 um 09:54 Uhr:

Hallo Sonja !

Klar gibt’s verschiedene Typen. Mir ist hören genauso lieb wie lesen, bloß entsteht jeweils was anderes in mir.

Aber wenn man zwischen den Zeilen des Herrn Türstedt (…und noch eine Anmerkung zum Podcast als Informationsmedium)
liest, dann geht es doch um was ganz anderes, oder ?

Dem Schall & Rauch setz ich mal das entgegen:
Gesagt ist gesagt.
Wir wissen doch alle, wie sehr sich Worte oder Sätze, die jemand zu uns sagt oder jemals gesagt hat, einbrennen (können).
Fragt sich nur, ob das Gesagte “ankommen” darf oder Musterwände aufgestellt werden um zurückzuwerfen.

Liebe Grüße
Sylvia

  Hedwig Seipel schrieb am 28 März 2008 um 10:04 Uhr:

Hi Sylvia,

wenn Argumente zum Inhalt ausgehen, dann versucht man doch auch die Verpackung schlecht zu machen.
Andersrum, eine Verpackung kann auch neidisch machen, oder? ;-)

Grüße
Hedwig

  sylvia schrieb am 28 März 2008 um 11:34 Uhr:

Hi Hetti!

ja, genau.

Wenn man Dich jetzt auch noch am Schirm sehen könnte , während Du sprichst (Webcam ?), wär mein Glück perfekt

Andere wird’s dann möglicherweise vom Hocker werfen, aber das viele Sitzen ist eh nicht gesund : )))

“Jetzt sieht man sie auch noch !” als Untertitel für Dein nächstes Werk ? Vielleicht ?

liebe Grüße
Sylvia, Freund von guten Inhalten & schöner Verpackung

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