Fast jeder kennt die kleinen Kekse mit den freundlichen Sprüchen im Inneren, die in manchen chinesischen Speiselokalen zur Rechnung gereicht werden; um diese zu versüßen.
Entstanden ist diese Art der Kommunikation als Möglichkeit, geheime Botschaften auszutauschen. Sozusagen Spionagekekse. Ende des vorletzten Jahrhunderts kamen findige chinesische Auswanderer auf die Idee, sie zu Werbezwecken an ihre Kunden mit freundlichen Wünschen, weiterzugeben.
Glückskekse können auch leicht selbst hergestellt werden , und können mit eigenen, gut gemeinten Wünschen für Freunde oder Kunden, auf Partys oder im Büro bestückt werden.
Hier das Rezept:
Man nehme
50 g zimmerwarme Butter
50 g feines Mehl
50 g gesiebten Puderzucker
3 Esslöffel Öl
1 x Eiweiß
10 schmale Paperstreifen 0,5 x 5 cm mit dem geschriebenen Wunsch
Backpapier
(Pappschablone mit ca. 10cm breiten Kreisen)
Den Backofen auf 150� vorheizen
Butter, Puderzucker und Eiweiß verrühren. Mehl und Öl hinzutuen und weiterverrühren
Den glatt gewordenen Teig in die Schablonen auf das Backpapier geben und auf Blechen in den Ofen schieben.
Nach 10 Minuten verfärben sich die Ränder leicht bräunlich.
Dann ganz schnell die Kekse vom Blech nehmen, die Zettel mittig auflegen und die runden Kekse in der Mitte zusammenklappen
Die Ränder noch einmal umknicken und auskühlen lassen.
Guten Appetit.
Ich hoffe ich habe jetzt kein Geheimnis weitergegeben und zahlreiche in Amerika und Asien arbeitende Kekswahrsager arbeitslos gemacht. Das wichtigste Geheimnis habe ich natürlich nicht weitergegeben: Wie schafft man es, dass immer der passende Spruch zum Gast kommt.
Sven Christeleit
Für freundliche Sprüche braucht man nicht unbedingt einen Glückskeks. Manche tragen so etwas auch auf ihrem T-Shirt spazieren. Damit man nicht die langweiligen Standardsprüche tragen muss, gibt es im Netz Anbieter bei denen man sein T-Shirt selber gestalten kann.





