Das Wort zum Sonntag – Heute: Weihnachten

Weihnachten – Das Fest der Liebe und der Familie.

Ein prasselndes Kaminfeuer in der romanisch dekorierten Stube, die ganze Familie schart sich froh und munter um den festlich geschm?ckten Baum. Drau?en im Wald ist es ganz still, wei?e Schneeflocken fallen vom Himmel. Nur ab und zu schallt helles Kinderlachen von den Nachbarn her?ber.

Drinnen in der guten Stube machen sich die Kinder ?ber ihre Geschenke her, nachdem sie zusammen mit ihren Eltern? ein paar Weihnachtslieder getr?llert haben. Vater und Mutter halten sich an der Hand und sehen vergn?gt dem fr?hlichen Treiben zu.

Sch?n w?r’s!

Die Realit?t sieht anders aus. Schon Tage vor Weihnachten f?ngt Mutter an im Kreis zu laufen. Das Weihnachtsessen muss geplant, eingekauft und vorbereitet werden. Die Wohnung muss geputzt und dekoriert werden. Die Geschenke m?ssen her. Vater, sofern man nicht geschieden ist, wird losgeschickt einen Weihnachtsbaum zu holen.

Am Weihnachtstag und an den Feiertagen selbst dann keine Spur von Ruhe und Besinnlichkeit. Die Kinder werden in unbequeme Klamotten gesteckt und mit dr?ckenden Schuhen versehen vor den Baum gezerrt, wo sie dann mehr oder weniger frohe Weihnachtslieder gr?len. Danach pr?gelt man sich um die Geschenke – man hat es schlie?lich eilig, die Schwiegereltern M?tterlicherseits wollen noch besucht werden.

Dort angekommen, schlingt man die allj?hrliche Weihnachtsgans runter. Genie?en kann man das Essen nicht, wurde man die Tage vorher doch schon auf Dutzenden Weihnachtsfeiern gem?stet.

Der erste Weihnachtsfeiertag f?ngt schon fr?h an. P?nktlich um sieben werden die Kinder aus dem Bett gezerrt, wieder in die Weihnachtsuniform gesteckt und ins Auto geladen. Auf geht?s zu den Schwiegereltern V?terlicherseits, die etwas weiter weg wohnen.

Dort die gleiche Prozedur: Essen, Trinken, Smalltalk, Geschenke einsacken, wieder heimfahren, noch einen Schnaps gegen die ?belkeit, Schlafengehen.

Wohl der Familie, die ?berhaupt so weit kommt. So mancher Vater (manchmal auch Mutter) hat das von klein auf so mitbekommen und zieht es vor, an Weihnachten ?belst gelaunt zu sein, weil ihm das ganze Getue f?rchterlich auf den Keks geht. M?glicherweise geh?rt er zu den Menschen, die nicht verstehen k?nnen, warum die ganze Welt an einem bestimmten Datum ihren Verstand verliert und ganz urpl?tzlich militant Harmonisch wird.

So mancher verbindet Weihnachten nur mit ?belkeit und damit, Dinge tun zu m?ssen, die er nicht tun m?chte. Kein Wunder, dass die Zahl der Familienstreitigkeiten gerade an Weihnachten sprunghaft ansteigt.

So, bevor man mir nun vorwirft ebenfalls einer dieser “Weihnachten-nicht-Versteher” zu sein h?re ich auf zu schreiben und begebe mich in den trauten Kreis der Familie. Drau?en schneit es zwar nicht (wor?ber ich nicht wirklich traurig bin) aber einen dekorierten Baum haben wir und das Essen schmeckt mir auch noch.

In diesem Sinne,
Mahlzeit, frohe Weihnachten und nicht zu viel Streiten!

Gerhard Zirkel
Berater f?r klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de

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1 Kommentar »

  Sven Christeleit schrieb am 24 Dezember 2006 um 14:28 Uhr:

Auch dir frohe Weihnachten Gerhard.

Sven

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