Dezember 3, 2006 at 10:47
·in Kategorie Wort zum Sonntag
oder, was einem Feng Shui Berater am Sonntag Morgen nach dem ersten Kaffee so durch den Kopf geht. Heute: was ist Feng Shui?
Der 1. Grundgedanke:
Wir Menschen existieren nicht, wie manche glauben, als separater, unabhängiger Teil innerhalb unserer Umwelt. Wir Menschen sind nicht die übergeordnete Rasse, die den Rest der Welt von oben herab steuert.
Wir sind ein Teil des Ganzen, Teil eines einzigen, großen Systems. Nicht mehr und nicht weniger.
Der 2. Grundgedanke:
Alles in diesem System steht in ständiger Wechselwirkung zueinander. Ob nun “lebende” oder “tote” Materie. Wird ein Teil verändert, verändern sich dadurch andere Teile, verändert sich das große Ganze. Verändern wir also unsere Umgebung, verändern wir uns ebenfalls. Größtenteils läuft diese Wechselwirkung ganz unbewusst ab, ohne dass wir es merken.
Feng Shui:
Feng Shui wurde entwickelt um diese Wechselwirkungen nicht länger dem Zufall zu überlassen. Feng Shui ist eine Methode, diese Wechselwirkungen ganz gezielt zu unserem Vorteil zu nutzen. Die Methoden des Feng Shui erlauben es uns, recht genau zu bestimmen, wie eine bestimmte Umgebung auf einen Menschen wirkt und welche Veränderung welche Wirkung nach sich zieht.
Somit haben wir auch die Möglichkeit uns, durch gezielte Veränderung unserer Umgebung, zu beeinflussen. Wir haben die M?glichkeit unsere Umgebung so zu gestalten, dass sie uns möglichst positiv beeinflusst und uns hilft, das zu erreichen was wir erreichen wollen. (Oder glauben, erreichen zu wollen).
Vorstehender Text erhebt aufgrund der frühen Stunde keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit und darf gerne diskutiert werden.
Gerhard Zirkel
Berater für klassisches Feng Shui
www.feng-shui-direkt.de
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Hallo Gerhard,
“fr?he Stund hat Gold im Mund” – gut, was Du da geschrieben hast. W?rde ich genauso unterschreiben.
Jetzt ist es schon nach dem Mittagessen und bekanntlich “voller Bauch studiert nicht gerne”, doch bei mir meldet sich noch ein Gedanke zu Deinen Ausf?hrungen.
Wir erschaffen uns die Wirklichkeit selbst und in jedem Augenblick immer wieder. Ein Haus, eine Wohnung oder ein Garten sind ein Teil der Wirklichkeit, also erchaffen wir uns auch unsere R?ume. Feng Shui ist wie ein Handbuch, in dem ich erfahre, wie ich vorgehen kann, damit meine Wirklichkeit so wird, wie ich es mir vorstelle. Wie beim Kochen, von einem Kochbuch werde ich nicht satt aber es hilft, was leckeres zu zaubern – das war der volle Bauch.
Einen sch?nen Adventsonntag noch,
Hedwig Seipel
Ich bin nur durch Zufall auf diese Website gekommen. Ich bin kein Mensch, der z.B. Feng Shui studiert.
Ich bin Realist. Leider ist es so, dass die Menschen, sich so von der Masse entfernen k?nnen, dass Sie eine eigene Kraft bilden k?nnen. Ohne drumherum. Kein Mensch braucht einen zweiten Menschen.
Nat?rlich sind wir keine unabh?ngigen Teile einer Menscheit, solange eine Menschheit existiert. Wenn wir in der Lage sind, etwas zu erreichen, dann nur weil es die Menschheit um uns hinnimmt. Aber wir sind in der Lage eine so gro?e Zahl an Menschen zu manipulieren, dass wir uns selbst zu einer Kraft vork?mpfen k?nnen, dass dein erster Grundgedanke keine Wahrheit enth?llt.
Nat?rlich sind wir immer noch Teil des Ganzen, und wir sind nur dann gro? und stark, wenn es andere zulassen. Aber das mit dem Zulassen, k?nnen wir beinflussen.
Und zu dem, ist das sicherlich kein einziges System;-)
Und wir Menschen SIND die ?bergeordnete Rasse! Jede Rasse hat die selben Chancen gehabt, die Welt zu erobern. Nur die Menschen waren in der Lage ein System zu gr?nden, wie es heute ist. Und wenn jemand sagt, dass die Welt so kostbar ist und von den Menschen ausgepl?ndert wird, dann kann ich nur sagen, dass genau zu diesem Zweck die Welt da ist, genau wie die Menschen, die diese Welt ausnutzen!
Kommentar zu Lukas Klinzing
das ist genau das Problem der Rasse Mensch. Die meisten menschlichen Kulturen sind irgendwann durch Raubbau an den nat?rlichen Ressourcen oder ( menschlich) unverschuldeten Klimakatastrophen oft innerhalb von 50 Jahren verschwunden.
Aktuelles Beispiel sind Aufnahmen aus dem Weltall die in Asien eine durch den Urwald zugewachsene Stadt erkennen lie?en. Die Ausma?e der Stadt sind vergleichbar mit der Stadt New York in ihrer jetzigen Gr??e.Niemand wei? zur Zeit wie eine solche weitentwickelte Kultur einfach verschwinden konnte.
Als ?kologischer Realist wird jeder zustimmen, dass auf Dauer nicht mehr Geld von einem Konto abgehoben werden kann, wie eine Sicherheit daf?r b?rgt.
Diese Sicherheit ist die Erde in Ihrer aktiven Funktion.Die Idee, das die Erde allein daf?r da, sie auszunutzen und zu pl?ndern, ist ein t?dlicher Fehler.
Sven Christeleit
Hallo,
ich finde, der folgende Satz, den ich irgendwo aufgeschnappt habe, bringt die asugetauschten Gedanken gut auf den Punkt:
“Ein Mensch kann den Baum f?llen. Ein Baum kann ohne Menschen gut ?berleben. Der Mensch ohne Baum ?berlebt nicht lange.”
Gr??e
Hedwig Seipel
Feng Shui oder deutsche Gem?tlichkeit?…
“Leise ziehn durch mein Gem?t…liebliche Ger?che”
…und sie kommen sicher nicht
her aus meiner K?che!
Kann auch nicht sein, denn ich koche seltenst. Nein, was mir die Atmosph?re vers??t und mit “Gem?tlichkeit” anreichert, sind …
Stefan schrieb am 4 Dezember 2006 um 12:19 Uhr:
@Lukas Klinzig
Zitat “Kein Mensch braucht einen zweiten Menschen.”
Wolltest du einen Scherz machen?!
Nein, wollte ich nicht. Es ist so. Alle Menschen sagen, sie br?uchten etwas, aber das stimmt doch gar nicht. Du brauchst niemanden. Geh auf eine Insel, dort leb 20 Jahre alleine, und du wirst bemerken, dass du nicht gestorben bist, nur weil du keinen um dich hast.
Nat?rlich soll die Welt nie als Nutzquelle angesehen werden (obwohl sie das ist), aber fast alle sehen sie so, auch wenn unbewusst und auch wenn viele sich als Planeten-Sch?tzer darstellen, nutzen sie die Welt gleich.
Ich schmei?e auch nie was einfach auf die Strasse, ich hasse es wenn in einer Stadt mehr Qualm als Luft ist, ich hasse es, wenn ich zusehe, wie die Russen ihr ?l hinauspfuschen und das Geld das sie daran verdient haben, nicht mehr verstauen k?nnen, weil sie schon so viel davon haben.
Aber es ist so. Und das werden wir nie ?ndern, die Welt wird hergenutzt, ausgenutzt und wisst ihr was die meisten so beruhigt und bes?nftigt, einfach weiterzumachen? – Die Tatsache, dass von den Taten, die wir begehen, sich alle erst nach vielleicht 100 Jahren so richtig auf die Menschheit und die Welt auswirken.
Geh auf eine Insel, dort leb 20 Jahre alleine, und du wirst bemerken, dass du nicht gestorben bist, nur weil du keinen um dich hast.
Hallo Lukas,
hast Du die oben genannte Erfahrung gemacht? Wei?t Du es, da? Du nicht zugrunde gehst oder glaubst Du es zu wissen?
Au?erdem, Feng Shui funktioniert auch auf einer einsamen Insel. Solche Insel gibt es leider sehr viele, mitten unter uns.
Gr??e
Hedwig Seipel
Hallo Hedwig
gibt es Feng Shui auch ohne den Menschen?
Gru? Sven
Hallo Sven,
ja, in jedem Fall. Jeder “Raum”, wobei auch Landschaften R?ume sind, eben Lebensr?ume, tr?gt ein Potential in sich. Der Mensch kann das Potential nutzen oder f?r sich in bestimmtem Ma?e formen. G?nzlich ver?ndern k?nnen wir sie nicht. Als Beispiel: das ewige Eis ist optimal als Lebensraum f?r bestimmte Lebensformen aber nicht f?r alle. Ein tropischer Affe w?rde sich hier sichtlich unwohl f?hlen und da w?rde ein warmes J?ckchen auch nur bedingt helfen (Optimierung). Feng Shui erfasst die mit Sinnen wahrnehmbaren Qualit?ten einer Umgebung (Wind, Wasser, Bege, Licht etc.) und die unsichtbaren, die direkt auf unser Unterbewu?stsein wirken (das Gef?hl sich wohl zu f?hlen, ohne genau sagen zu k?nnen warum).
Ich war noch nie auf einer einsamen Insel, doch ich denke, ich w?rde mich nicht gleich auf unterschiedlichen Inseln f?hlen. Die eine h?tte sicher ein Feng Shui, da? meinen Bed?rfnissen mehr entsprechen w?rde als die andere.
Eine leerstehende Wohnung ist aus dem Blickwinkel gesehen auch eine “einsame Insel” mit eigenem Feng Shui.
Wie ist Dein Standpunkt dazu?
Gr??e
Hedwig Seipel
http://www.fengshui-classic.de
Hallo Hedwig,
ich glaube nicht, dass sich ein Uhu wohlf?hlt, wenn er seinen optimalen Nistplatz in der Felsenwand gefunden hat. Aber es ist sein genetisches Programm, dass ihn gelehrt hat, dass ein bestimmter Standort f?r die Fortpflanzung seiner Art der optimalste ist.
Das ist bei einem Menschen nicht anders. Bestimmte Lebensr?ume und Umgebungsmuster sind uns als positiv mitgegeben. Im Gegensatz zum Uhu k?nnen wir unseren Lebensraum gestalten. Nach M?glichkeit so, das er f?r uns optimal ist und wir wohlf?hlen, fortpflanzen k?nnen, materiell ohne Sorgen sind u.s.w…
Diese Regeln der Raumgestaltung wird mit der Feng Shui Lehre beschrieben…….. gerade wo ich das schreibe f?llt mir auf… wahrscheinlich f?hlt sich der Uhu doch wohl wenn er seinen optimalen Platz gefunden hat…. Wohlf?hlen sozusagen als evolution?re Leistung der Natur um anzuzeigen, dass mann den richtigen Ort zum Leben gefunden hat.
Ich werde da nochmal ein bisschen dr?ber nachdenken.
Gru?
Sven Christeleit
http://www.feng-shui-owl.de
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